Heute gibt es Neuigkeiten persönlicher Natur. Erfreulicherweise darf ich euch darüber informieren, dass ich in in dieser Woche den Betriebsrat gewählt wurde. Hierfür möchte ich mich auch an dieser Stelle herzlich bei allen Menschen bedanken, die mir bei der Betriebsratswahl das Vertrauen geschenkt haben und mir zutrauen, die Interessen der Belegschaft zu vertreten, die ca. 120 Personen zählt.

Genauso möchte ich mich aber auch bei den Personen bedanken, die mir ihre Stimme eben nicht gegeben, aber dennoch gewählt haben. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen und Wahrnehmen. In der Politik wie auch im Betrieb. Denn am Ende hat man immer zwei Möglichkeiten:

  1. „Nichts sagen und alles hinnehmen“ oder
  2. „Den Mund aufmachen und Dinge anpacken“

Ich persönlich bevorzuge definitiv Letzteres. Veränderungen setzen Aktivität voraus. Im Großen wie im Kleinen.

Ich freue mich daher sehr darauf, mich im Betriebsrat einzubringen. Mit im Gepäck, ein gewisser Klassenstandpunkt. Verpflichtet sehe ich mich auf jeden Fall den Interessen der Belegschaft.

Gewiss – ich muss mich hier gewissermaßen erst einmal einfinden. Zwar kenne ich die Firma seit mehreren Jahren und auch die Menschen sowie gewisse Gepflogenheiten und Selbstverständlichkeiten. Mit meinem neuen, zusätzlichen Aufgabenfeld eröffnet sich mir eine weitere Perspektive, die ich einordnen und verarbeiten muss. Letztlich muss ich gewissermaßen auch mein persönliches Zeit- und womöglich auch Stress-Management nachjustieren. Denn „stiefelterlich nebenher“ möchte ich mein Engagement für die Vertretung der Beschäftigten nicht ausfüllen.

Im Gegenteil. Ich bin mir vor allem sicher, dass mir meine Gewerkschaft ver.di wie auch Erfahrungen aus der politischen Arbeit für DIE LINKE weiterhelfen werden, die Themen, die die Menschen im Betrieb beschäftigen, auf die Tagesordnung und vor allem in die richtigen Kanäle zu leiten.

Vielen Dank!

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