Elon Musk, Gründer von Tesla und Space X kauft den Kurznachrichtendienst Twitter für 41 Mrd. Euro (44 Mrd. Dollar ¹ ). Nicht wenige Menschen suchen damit nach Alternativen.

Laut Aussagen von Musk, wie u. a. bei T-Online ¹ veröffentlicht, kritisiere dieser, dass die Meinungsfreiheit beim Microblogging-Dienst in Gefahr sei. Vor allem aber Rechtsextreme beschweren sich häufig darüber, dass Twitter teils rigoros Inhalte und sogar Nutzer:innen sperrt, anders als zum Beispiel Facebook, das dort Reichsbürger:innen nach wie vor gerne eine Plattform zu bieten scheint.

Auch ich selbst stehe damit natürlich vor der Frage: Wie gehe ich mit Twitter und Musk um?

Grundsätzlich werde ich Twitter nicht direkt, Hals über Kopf, verlassen. Am Ende ist es auch wichtig, Rechtsextremen und Rechtsradikalen nicht das Feld zu überlassen. Stete Gegenrede ist erforderlich. Hier, bei Twitter und auf der Straße. Wichtig vor allem, um ihnen nicht das Gefühl zu geben, dass die Mehrheit schweigend zustimmt.

Bei einem großen Unternehmen wie Twitter werden Veränderungen ohnehin auf sich warten lassen. Fakt ist jedoch, dass ich mich nicht an der persönlichen Selbstbeweihräucherung eines Elon Musk zugunsten seiner Selbstdarstellung beteilige. Twitter ist ein Instrument – und auch diese können nach gewisser Zeit abgelegt werden beziehungsweise zumindest ihren Stellenwert verlieren. Twitter ist mit der jüngsten Verlautbarung jedenfalls auf einem guten Weg dorthin.

Eine Alternative zu Twitter: Mastodon

Bereits vor Monaten habe ich mich mit dem Sozialen Netzwerk Mastodon beschäftigt. Ein gewissermaßen dezentrales Twitter, bei dem man dennoch nicht in seiner Blase des Micronetzwerkes (der Instanz) festhängt. Die Funktionsweise ist ganz ähnlich wobei der Einstieg unter Umständen etwas schwierig da ungewohnt ist. Die Hochschulpiraten Dresden haben hier eine ganz gute Einleitung veröffentlich.

Ich selbst bin in Mastodon der Instanz „Hessen.Social“ beigetreten. Mein Profillink ist: https://hessen.social/@skLeftist -> Follow me.

¹ https://www.t-online.de/digital/id_92075654/elon-musk-kauft-twitter-bringt-er-jetzt-donald-trump-zurueck-.html

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