Krieg ist in der Wahrnehmung vieler doch mittlerweile eine alltägliche Komponente geworden. Gewissermaßen gleichgültig stehen die meisten, auch die, die sich über den Ukraine-Krieg empören, den täglichen Bombardements in Syrien oder auf Kurden gegenüber – oder sonstwo. Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo Bomben abgeworfen oder Raketen gezündet werden.

Neu in Sachen Krieg ist nun allerdings, dass jetzt Menschen betroffen sind, die aussehen wie Klischee-Europäer:innen sowie die Tatsache, dass die menschenverachtenden Ausmaße beinahe live gestreamt werden.

Alles in allem zeigt das gewissermaßen auch eine rassistische Tendenz in Europa auf, die mit einer ureuropäischen, postkolonialen Selbstgefälligkeit das Bild abrundet. Frontex und die EU setzen noch immer zur Abschreckung z.B. syrischer Flüchtender auf rassistische Methoden.

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