Heute vor einem Jahr wurde GeorgeFloyd von einem US-amerikanischen Polizisten ermordet. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen, Freunden und Bekannten George Floyds, genauso wie allen Menschen, die unter Rassismus gelitten haben, gegenwärtig leiden und es auch in naher Zukunft tun werden.

Heute ist jeodch auch ein Tag wie alle anderen. Nämlich ein Tag, an dem Rassisten frei und unbekümmert agitieren und hetzen. In Amerika wie auch in Deutschland. Im privaten, wie im professionellen Umfeld, genauso in der Politik. Erschreckenderweise erhalten sie zunehmend Zustimmung auch aus der sog. “Mitte der Gesellschaft”.

Rassismus ist durch nichts zu rechtfertigen. Nie. Auch nicht im Kleinen. Wir alle sind dazu angehalten, uns selbst zu hinterfragen, wo und wann wir Rassistischem begegnen, ob wir – unbemerkt – vielleicht sogar auf Alltagsrassismus hereinfallen.

Und nein: “das wird man doch noch sagen dürfen…” ist kein Argument!

Rassismus bekämpfen darf nicht hip und trendy sein – sondern muss selbstverständlich sein. Es ist die Therapie eines gesellschaftlichen Tumors, den weiße Menschen vor vielen Generationen gepflanzt haben, den wir bis heute nicht losgeworden sind.

Kampf und Aufklärung gegen Rassismus sind andauernde Aufgaben. Eine Anstrengung, die vom Großen und Ganzen bis in die kleinsten Teile des eigenen Alltags reicht.

Es ist klar, Rassismus darf nicht nur zu Jahrestagen und Jubiläen vogue sein.

Jeden Tag gegen Rassismus!

Bleibt wachsam!

Solidarische Grüße
Sebastian Klaus

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