Das Vermögen von Superreichen wie Dietmar Schwarz, Eigentümer von Lidl und Kaufland, basiert auf der Arbeit der Beschäftigten. Stunde um Stunde sitzen und stehen sie an den Kassen, räumen ein und aus, beraten und helfen Kund:innen. Was sie davon haben? Ein Gehalt, dass zu viel zum Verhungern und zu wenig zum Leben ist.

Für mich unverständlich, dass sich die Nutznießer dessen vehement dagegen sperren, diesen Menschen wenigstens soviel Geld zu zahlen, dass es für ein gutes Leben reicht. Es geht nicht um Luxus, sondern um 13 Euro Mindestlohn! Tatsache ist: Sie sperren sich vehement dagegen, die Gehälter an ein zeitgemäßes Niveau anzupassen. Vor allem die laufende Tarifrunde beweist das eindrucksvoll. Dabei verzeichnen vor allem Schwarz’ Ketten Lidl und Kaufland gerade seit Pandemie-Beginn massive Umsatzsteigerungen.

In Zahlen: Das Vermögen des Eigentümers von Lidl und Kaufland wird auch 41,5 Milliarden (41.500.000.000) Euro geschätzt!

Lidl im Blick. Bildquelle: unsplash.com

Es bringt dem Verkaufspersonal nichts, wie auch Pflegenden nichts, wenn wir ständig applaudieren. Denn Miete, der eigene Wocheneinkauf und die Kleidung für sich und die Kinder können sie davon nicht bezahlen. Wo bleibt die monetäre Anerkennung für diese angeblich systemrelevant Beschäftigten? Wo bleibt die Fairness?

Der Mark regelt nichts!

Die Pandemie führt und eindrucksvoll vor Augen, dass das Weltbild der Markt-Extremisten der FDP und der Klüngelclubs rund um CDU und CSU nichts anderes vorsieht, als Gewinne zu maximieren. SPD und Grüne versinken dabei zunehmend ebenfalls im neoliberalen Dickicht.

Der Neoliberalismus verheizt die Menschen, die dafür sorgen, dass wichtige Grundpfeiler unseres Alltags stabil stehen. Schluss damit!

Bezahlt die Menschen, damit sie leben können und nicht nur, damit nicht verhungern!

Nur aktiv sein hilft! Organisiert euch!

Hört auf zu schweigen! Unterstützt progressive Politik und Gewerkschaften wie verdi und den DGB!

Denn Arbeitskampf ist auch der gemeinsame Kampf von Progressiven und Gewerkschaften für den Mindestlohn.

Solidarische Grüße
Sebastian Klaus

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